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Bayern sind seltener chronisch krank

München, 28.05.2010

28 Prozent der Bayern leiden an einer oder mehreren chronischen Erkrankungen, die seit mindestens einem Jahr bestehen. Damit sind die Bayern seltener chronisch krank als die Menschen in allen anderen Bundesländern. Denn im Bundesdurchschnitt leiden 32 Prozent an einer chronischen Erkrankung, in Sachsen sind es sogar 38 Prozent. Dies teilt der BKK Landesverband Bayern anlässlich einer aktuellen Bevölkerungsumfrage mit.

60 Prozent aller Befragten in Bayern haben im zurückliegenden Jahr von ihrem Hausarzt eine Überweisung zum Facharzt erhalten; 40 Prozent haben sich einen Überweisungsschein direkt bei der Sprechstundenhilfe abgeholt. Vier fünftel der Bayern nehmen die Überweisung zum Facharzt dann tatsächlich in Anspruch, 17 Prozent der Befragten lassen die Überweisung verfallen.

Bei Beschwerden und Erkrankungen, die den Besuch mehrerer Ärzte notwendig machen, würden 74 Prozent der Bayern den Hausarzt in Wohnortnähe zuerst aufsuchen. 24 Prozent würden dagegen auch einen Weg von bis zu 30 Minuten in Kauf nehmen um ein Versorgungszentrum mit verschiedenen Facharztangeboten aufzusuchen.

Die repräsentative Untersuchung wurde im Auftrag der Betriebskrankenkassen von KantarHealth durchgeführt. An der telefonischen Befragung nahmen rund 6.000 Bundesbürger, darunter knapp 900 Bayern, ab 14 Jahren teil. Weitere Informationen und Umfrageergebnisse zum Thema finden Sie auf http://www.bkk-lv-bayern.de/bkk-barrierefrei/seiten/gesundheit/broschinfos.html

Pressesprecherin:
Manuela Osterloh, Tel. 089 / 74579421, osterloh@bkk-lv-bayern.de