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Darmkrebs durch Vorsorge verhindern

In Deutschland erkranken jedes Jahr ungefähr 69.000 Menschen neu an Darmkrebs und ca. 27.000 sterben an den Folgen dieser Krankheit. Damit ist Darmkrebs hierzulande die häufigste Krebsneuerkrankung und die zweithäufigste Krebstodesursache. Darmkrebs ist aber die einzige Krebserkrankung, die sich durch Vorsorge zu fast 100 Prozent verhindern lässt.

Gesund bleiben durch Darmkrebsvorsorge
Mit der Vorsorgeuntersuchung können Vorstufen von Darmkrebs (Polypen) erkannt und entfernt werden. Bösartige Tumore, die im Frühstadium entdeckt werden, sind in nahezu allen Fällen heilbar. Das Tückische an Darmkrebs ist, dass weder die Vorstufen noch der Tumor selbst Symptome (Schmerzen o.ä.) verursachen müssen. Das heißt, man kann sich lange in der falschen Sicherheit wiegen, gesund zu sein, während im Darm bereits ein Krebstumor heranwächst. Sicherheit gibt hier nur die Vorsorgeuntersuchung.

Sicher und schmerzfrei: Die Darmspiegelung
Man schätzt, dass Polypen etwa 10 Jahre benötigen, um zu Darmkrebs zu werden. Zeit genug, um dieser Entwicklung durch eine Vorsorgeuntersuchung zuvor zu kommen. Die zuverlässigste Vorsorgemethode ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Bei der Untersuchung entdeckte Polypen werden sofort entfernt, so dass aus ihnen kein Krebs mehr entstehen kann. Wurden bei der Darmspiegelung keinerlei Krankhafte Veränderungen der Darmschleimhaut festgestellt, haben Sie die beruhigende Gewissheit, für die nächsten 10 Jahre vor Darmkebs geschützt zu sein.

Gesetzlich Versicherte erhalten die Darmspiegelung ab dem Alter von 55 Jahren kostenfrei.

Erhöhtes Darmkrebsrisiko bei familiärer Vorbelastung
Bei rund einem Drittel aller Darmkrebsfälle liegt eine erbliche Veranlagung vor. Bereits bei einer Darmkrebserkrankung in der Familie verdoppelt sich für alle direkt mit dem Erkrankten verwandten Familienmitgliedern (Eltern, Geschwister, Kinder) das eigene Darmkrebsrisiko. Typischerweise tritt Darmkrebs in erblich belasteten Familien nicht nur häufiger, sondern auch in jüngeren Jahren auf. Bei Versicherten, die ein familiär bedingtes Risiko für Darmkrebs haben, übernimmt die BKK bereits in jungen Jahren die Darmspiegelung.

Einfach in der Durchührung: Der Stuhltest
Auch ein einfach anzuwendender Test auf verborgenes Blut im Stuhl kann erste Hinweise auf das Vorhandensein von Polypen oder Krebs liefern, allerdings ist er nicht so sicher wie die Darmspiegelung. Die Krankenkasse zahlt den Stuhltest ab dem Alter von 50 Jahren jährlich, ab 55 Jahren alle zwei Jahre.

Die wichtigsten Risikofaktoren

Ein erhöhtes Darmkrebsrisiko haben Menschen, die

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